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Inhalt

PHYSIOTHERAPIE      Wenn Anspannung zum Normalfall wird

LOGOPÄDIE      Verständnis statt Strafen für `schwierige´ Kinder

ERGOTHERAPIE      Chancen nach dem Schlaganfall

FRAGE DES MONATS      Was bedeutet Relaxation?

VERANSTALTUNGSTIPP      Info-Abend: Progressive Muskel-Relaxation

 
     

 

 

 

 

 

 

Durchatmen statt
Dauer-Power

 

   Aus der Physiotherapie-Praxis

Wenn Anspannung zum Normalfall wird

Bei lauten Kindern sollten Eltern hellhörig werden

Progressive Muskel-Relaxation – ein Weg in die Entspannung

„Wer rastet, der rostet“ – ein Sprichwort aus Großmutters Zeiten, das so mancher Berufstätiger zum alten Eisen aussortieren sollte: Denn ein Leben auf der Überholspur führt oft zu Gereiztheit, Daueranspannung bis hin zu Krankheit und Burnout. Celina Wonneberger, Leiterin des Bereichs Physiotherapie im Gesundheitszentrum, begleitet Menschen mit Progressiver Muskel-Relaxation aus dem Stress in die Entspannung. Das Tempo auf dem Weg zum Ziel ist individuell. Wer lernt, sich rechtzeitig eine Auszeit zum Auftanken zu gönnen, fährt mit mehr Genuss und kommt auch leichter an. (ISA)

 






 

Wieder auf den eigenen Körper hören










 

Stress – auch eine
Frage der Gewohnheit

Das berühmte Hamsterrad - Wer hat nicht zumindest einmal seine Runden darin gedreht: Der volle Kalender hetzt einen scheinbar unerbittlich von Termin zu Termin...`Zeit für eine Pause!´ Die leise innere Stimme, die an die dringend anstehende Entspannungsphase erinnert, wird vom inneren Antreiber übertönt, der das Tagesziel über alles stellt ...Verspannungen, Schmerzen und Erschöpfungszustände können ein möglicher, wenig willkommener `Erfolg´ des täglichen Leistungsdrucks sein.

Progressive Muskel-Relaxation, kurz PMR, ist eine Methode, die vom schwedischen Arzt Edmund Jacobson vor rund 100 Jahren entwickelt wurde. Celina Wonneberger, leitende Physiotherapeutin im Gesundheitszentrum, begleitet Menschen mit PMR dahin zu lernen, auf die Warnsignale des eigenen Körpers zu achten: „Wir leben in einer schnellebigen Zeit. Viele Menschen sind so sehr unter Spannung, dass sie dies für ihren Normalzustand halten“, erläutert sie.

Auch Menschen, die nicht unter Schmerzen des Bewegungsapparates leiden, begleitet Celina Wonneberger als ganzheitliche Lebensberaterin in die Entdeckung ihrer inneren Ruhe und Stabilität.
In ihren PMR-Kursen und Einzelsitzungen spannen die Teilnehmer systematisch Muskeln an und lassen diese Anspannung dann bewusst los. „Wer die eigene Anspannung wahrzunehmen lernt, kann im zweiten Schritt lernen zu entspannen“, erklärt die Physiotherapeutin.

Wer in seinen optimalen Rhythmus des Wechsels von Anspannung und Entspannung wieder hineinfinden möchte, verabschiedet sich oft auch von alten Gewohnheiten, zum Beispiel von der Annahme, man müsse sich ständig anstrengen, um erfolgreich zu sein. „Dabei kann man oft viel produktiver sein, wenn man sich auch einmal Entspannung gönnt“, beobachtet Celina Wonneberger.

Doch Gelassenheit lässt sich nicht per Knopfdruck herbeizaubern: Zu Beginn der PMR-Sitzungen und -Kurse führt Celina Wonneberger ihre Teilnehmer mit speziellen Körperübungen in die Entschleunigung. Viel Verständnis hat sie dafür, dass es nicht immer leicht ist zu begreifen, „dass man für die Entspannung nicht wieder etwas tun muss, sondern dass es darum geht, etwas sein zu lassen".

Auch gezielte Übungen für zuhause empfiehlt sie aus Erfahrung: „So ist es leichter, die Entspannung auch im Alltag aufrechtzuerhalten.“ (ISA)

 
     
 

 Das hilft auf dem Weg in die Entspannung:

  • Beobachten Sie einmal in der Woche, ob Sie von einer Aktivität zur nächsten gehen oder sich auch Pausen gönnen.
  • Erlauben Sie sich einmal am Tag eine Pause, ohne etwas zu tun. Legen Sie zum Beispiel Ihre Beine hoch oder wenden Sie Ihren Blick vom PC nach draußen.
  • Befestigen Sie einen Zettel am PC mit den Worten „Ein- und Ausatmen“: So erinnern Sich sich daran, einmal am Tag Ihrer Atmung bewusst zu folgen.
 
   

 

 

 

 
 

 

Verhaltensaufällige Kinder:
Therapie und Halt
können helfen.

   Aus der Logopädie-Praxis

Verständnis statt Strafen für `schwierige´ Kinder

Aufgepasst! Ein gutes Körpergefühl stärkt die Konzentration

Teilleistungsstörungen sind therapierbar, Struktur ist erlernbar

Kinder, die andere verhauen und jedes Spiel vom Tisch fegen, können Eltern und Lehrer an ihre Grenzen bringen. Strafen, schlechte Noten, belastete Beziehungen und der Stempel `verhaltensauffällig´ werden oft traurige Realität. Statt Faulheit oder Freude an Aggression sind oft Überforderung und Komplexe die Auslöser: „In der Therapie von Teilleistungsstörungen und in der einfühlsamen Vermittlung von Struktur liegt ein Schlüssel zum Erfolg“, berichtet Marion Morfis, Leiterin des Bereichs Logopädie im Gesundheitszentrum. (ISA)

 




 

Akustische Reizüberflutung:
Die einen schalten ab,
die anderen rasten aus.

Sie spielen den Clown und zerstören das Spielzeug ihrer Klassenkameraden - Bei verhaltensauffälligen Kindern setzt man im Logopädie-Team im Gesundheitszentrum auf Verständnis statt Fernsehverbot: „Viele leiden unter Leistungsdruck, das fängt mit dem Sprachtest im Kindergarten an“, stellt Leiterin Marion Morfis fest.

Ob Rückzug ins Schneckenhaus oder Ausraster – Oft ist auffälliges Verhalten zum Beispiel in einer Teilleistungsstörung begründet: „Ein Kind, das sich plötzlich unter dem Tisch versteckt“, erklärt Logopädin Caroline Domrese, „ist vielleicht schon vom akustischen Reiz eines vorüberfahrenden LKW überfordert.“

Eine klare Struktur vermittelt den Kindern Sicherheit. Die Spezialistin für auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen berücksichtigt in ihren Therapiesitzungen neben den logopädischen Übungen auch Zeit zum Spielen: „Kinder, die merken, dass dieses Bedürfnis gewürdigt wird, machen motivierter mit“, berichtet sie.
Das Austesten von Grenzen gehört zum Entwicklungsprozess: „Das Reiben an der Struktur gibt den Kindern die Möglichkeit auszuprobieren, wie Konflikte konstruktiv gelöst werden können“, so Marion Morfis.

Ist das Problem behoben, verbessert sich oft auch das Sozialverhalten: Da die Kinder nun besser zuhören und sich an Inhalte besser erinnern können, wagen sie eher den Weg der verbalen Kommunikation. Kinder, die ihre erste 1 im Diktat schreiben, brauchen sich nicht mehr mit körperlicher Gewalt zu beweisen. Mit der sinkenden Angriffslust öffnen sich Klassenkameraden für Kontakt und Freundschaft. (ISA)

 
   

 

 

 


 

 

Sein eigenes Leben leben...
auch nach einem Schlaganfall

   Aus der Ergotherapie-Praxis

Chancen nach dem Schlaganfall

 Verspannungen können wehtun. Ein stabiler Stand kann helfen.

Wege zurück in einen selbstbestimmten Alltag

Nach einem Schlaganfall ist für Betroffene und ihre Angehörigen vieles nicht mehr so, wie es einmal war. Ergotherapeutin Bettina Theisel unterstützt ihre Patienten dabei, verlorengegangene Fähigkeiten zurückzuerlangen, sich im Alltag zurechtzufinden und, wenn möglich, wieder in die Berufstätigkeit zu gehen. (ISA)

 






 

Das Öffnen einer Flasche
muss oft wieder neu
erlernt werden.

 

Mit einem Schlaganfall beginnt für viele Menschen ein Leben voller ungewohnter Einschränkungen. Die Ergotherapie kann ein Weg sein, den Gesundheitszustand und auch die Lebensqualität zu verbessern: „Wir unterstützen Erwachsene und auch Kinder dabei, ihre motorischen, visuellen und mentalen Fähigkeiten so weit wie möglich wiederzuerlangen", erläutert Maria Haenel, Inhaberin des Bereichs Ergotherapie im Gesundheitszentrum.

Mit aktiven und passiven Bewegungen führt Mitarbeiterin Bettina Theisel ihre Patienten beispielsweise behutsam dahin, den Arm auf der betroffenen Körperseite wieder mehr zu spüren, ein Gefühl für sein Gewicht wiederzuerlangen und Alltagsaktivitäten wieder auszuführen, die früher selbstverständlich waren, zum Beispiel das Öffnen einer Flasche.

Mit speziellen Spielen schult sie beim Hirnleistungstraining Gedächtnis und Raumgefühl ihrer Patienten. Kreative Projekte wie Stoffmaltechniken oder auch das Verzieren eines Blumentopfes stärken die Feinmotorik, die visuelle Wahrnehmung und das organisierte Handeln.

Für Betroffene sowie Angehörige bringt die Ergotherapeutin neben ihrem Fachwissen viel Verständnis, Geduld und Humor mit: „Es tut allen Beteiligten gut, in einer solchen Situation auch einmal zu lachen.“

Viele Gesichter hat der Erfolg: Manche Patienten schaffen den Weg zurück in die Berufstätigkeit. Für andere bedeutet schon ein sorgfältig bemalter Tontopf ein großer Fortschritt. Für ihre Angehörigen ebenso. (ISA)

 
   
 

   Frage des Monats

Was bedeutet Relaxation?

Klicken Sie bitte auf die Antwort, die Sie für richtig halten:

1. Abwesenheit von Spannung  |  2. Trägheit  |  3. Kuraufenthalt

 
   

 

 

 

 
 

 

Celina Wonneberger, Physiotherapeutin und Lebensberaterin

 

   Der Veranstaltungstipp

Info-Abend „Progressive Muskel-Relaxation“ am 27. Mai

Pianist Sharon Lars Steffens im Gesundheitszentrum

Physiotherapeutin Celina Wonneberger stellt ihr ganzheitliches PMR-Konzept vor

Angehörige helfender und heilender Berufe achten oft sehr auf die Bedürfnisse der anderen. Die Grenzen ihrer eigenen Belastbarkeit zu achten, fällt ihnen manchmal nicht leicht. Progressive Muskel-Relaxation (PMR) kann eine Möglichkeit sein, aus der Stress-Spirale auszusteigen. Celina Wonneberger, Leiterin des Bereichs Physiotherapie im Gesundheitszentrum, lädt Interessierte zu einem Info-Abend über PMR ein. (ISA)

 



 

PMR – ein Weg zu Humor und Gelassenheit

Interessierte aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern lädt Celina Wonneberger am 27. Mai 2011 zum Info-Abend über Progressive Muskel-Relaxation in Anlehnung an E. Jacobson (PMR) ein:

„PMR ist eine einfach umzusetzende Möglichkeit, aus dem Hamsterrad auszusteigen und ein Weg, der aus der täglichen Abgespanntheit, Gereiztheit und auch körperlichem Schmerz hin zu mehr Humor und Gelassenheit führen kann.“

Die leitende Physiotherapeutin und Lebensberaterin stellt ihr ganzheitliches PMR-Konzept mit konkreten Beispielen aus dem beruflichen Alltag vor:

„Eine Lehrerin, die vor dem Pult steht, hätte die Möglichkeit, sich zwischendurch auf ihren Stuhl zu setzen. Da ihre Aufmerksamkeit mehr beim Unterrichtsthema und bei ihren Schülern ist und weniger bei sich selbst, nimmt sie ihre Körpersignale nicht wahr. Erst die schmerzenden Glieder machen ihr im Nachhinein bewusst, dass sie zu lange gestanden hat. Im PMR-Kurs lernt sie, sensibler für ihren Körper zu werden, seine Signale frühzeitig zu registrieren und sich dementsprechend zu verhalten.“

Celina Wonneberger lädt ihre Gäste auch zum Blick auf den eigenen Alltag ein und freut sich auf lebendigen Austausch. (ISA)

Beginn des Info-Abends: Freitag, 27. Mai 2011, 20:15 Uhr
Einlass: 20:00 Uhr
Teilnehmerzahl: maximal 15
Anmeldung: bis Mittwoch, 25. Mai 2011
Der Eintritt ist frei.

 
   
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