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Inhalt

>>> Workshop „Gesichtsyoga“

>>> Therapie der Achtsamkeit

>>> Meditativer Abend

>>> Was bedeutet „Compliance“ (med./th.)?

 
       
  









 

Entspannte Gesichtsmuskeln, harmonische Ausstrahlung.

 

   Unser Veranstaltungstipp

Workshop „Gesichtsyoga“ mit Marion Morfis am 28.2.

Entspannte Gesichtsmuskeln, harmonische Ausstrahlung.

Unsere Mimik: Ein Schlüssel zu Harmonie und Gesundheit

Unser Gesicht ist sichtbar. Unsere Mimik führt bei unseren Gesprächspartnern zu Interpretationen und Reaktionen. So entscheiden unsere mimischen Muskeln oft über Schulnoten, Bewerbungsgespräche und Liebesbeziehungen. Mit dem Workshop „Gesichtsyoga“ am 28.2. bietet Sprachtherapeutin Marion Morfis einen Weg zu bewusster Körperwahrnehmung, entspannten Gesichtsmuskeln, Wohlbefinden und harmonischen Beziehungen. (ISA)

 
 

 

 

Gesichtsyoga kann Fältchen vorbeugen.

 

Von „Gesichtsyoga“ kann jeder profitieren: Ob Erwachsener oder Jugendlicher, ob Zahnspangen- oder Gebissträger, ob mit oder ohne therapeutische Indikation, Interessenten jeden Alters erfahren beim Workshop am 28. Februar von Sprachtherapeutin Marion Morfis, wie sie ihre Mimik aktiv entspannen können.

Die Spezialistin für myofunktionelle Therapie hat die Techniken des Gesichtsyoga selbst entwickelt, die auch vorteilhafte kosmetische Nebenwirkungen haben: „Alles in unserem Mund beeinflusst die Spannung der mimischen Muskulatur“, so Marion Morfis, „wenn wir sie überstrapazieren, forcieren wir die Fältchenbildung. Wenn wir unsere Muskulatur entspannen, glättet sich automatisch unsere Gesichtshaut.“

Auch die Schul- oder Ausbildungsnoten lassen sich mit Gesichtsyoga aufbessern: „Viele Jugendliche bringen eine pubertäre Scham mit, sich zu zeigen“, berichtet Marion Morfis, „wenn sie spüren, wie wohltuend es ist, den Nacken aufzurichten und nicht mehr den Kopf auf die Knie zu stützen, was eigentlich eine Haltung der Verzweiflung und Trauer ist, signalisieren sie ihrem Lehrer oder Ausbilder ihre Kommunikationsbereitschaft.“

Zu Beziehungen gehören immer zwei Seiten: Das strahlende Lächeln des Gegenübers ist oft der Spiegel des eigenen offenen Gesichtsausdrucks. Gesichtsyoga kann sogar die Gesundheit fördern, wie Marion Morfis beobachtet: „Wir gehen vermehrt in den Therapien dahin, dass unsere Patienten Blockaden auch über die Körperwahrnehmung lösen.“ Die Einstellung zu sich selbst und die sensible Wahrnehmung sich selbst gegenüber führt oft zum eigentlichen Therapieerfolg. (ISA)

 
    Wann: Dienstag, 28. Februar 2012, 19:00 Uhr
Teilnahmegebühr: 10,00 Euro (Privatzahlerbasis)
Anmeldefrist: Montag, 27. Februar 2012
 
     
  








 

Kommunikation: Fingerspitzengefühl ist gefragt.

 

   Aus der Praxis

Therapie der Achtsamkeit

Kommunikation: Fingerspitzengefühl ist gefragt.

Eine Ethik des Zuhörens und Spürens

Wer seine Mitte, seine Grenzen und Gefühle nicht spürt, gerät leicht aus dem Gleichgewicht. Die Auswirkungen können unangenehm sein, seien es Rückenschmerzen, Missverständnisse oder Fehlentscheidungen. Therapeuten begleiten ihre Klienten in die Balance. Im Interview mit Sprachtherapeutin Marion Morfis und Physiotherapeutin Celina Wonneberger erfuhr Redakteurin Irisa S. Abouzari, wie wichtig es für Therapeuten, Patienten und Angehörige ist, die eigene Wahrnehmung zu schulen. (ISA)

 


 

 



 

 



 

 

Kommunikation ist
auch eine Herzenssache.





 





 

Das Gespür für sich selbst bringt vieles ins Lot.

 

ISA: Frau Morfis, wie motivieren Sie Kinder nach einem langen Schultag?
M. M.: Ich kann gut verstehen, dass ein Kind dann müde ist und die Terminplanung der Erwachsenen nicht nachvollziehen kann. Als Therapeutin bleibe ich in meiner Rolle und gehe nicht in Resonanz mit der Unlust des Kindes oder dem Stress der Mutter, der die fehlende Motivation ihres Kindes vielleicht unangenehm ist. Wenn ich die Situation fröhlich benenne, fühlen sich alle verstanden und die Lust mitzumachen ist oft schnell wieder da.

ISA: Das hört sich einfach an. Wieviel Training steckt tatsächlich dahinter?
M. M.: Bei sich zu bleiben ist ein lebenslanges Bewusstseinstraining, das sich lohnt: Wenn ich in meiner guten Stimmung bleibe und dabei den Patienten in seiner aktuellen, vielleicht belasteten Situation wertfrei wahrnehme und gezielt nachfrage, ist der Weg für ihn frei, sich seiner Lage bewusst zu werden, aus der Anspannung in die Entspannung zu gehen und Lösungswege zu finden.

ISA: Wie vermitteln Sie Eltern Ihren Weg der achtsamen Kommunikation?
M. M.: Oft rege ich an, sich bewusst in ihr Kind hineinzufühlen und mit dem Herzen zuzuhören. Wie geht es ihm wohl nach einem langen Schultag? Manchmal macht es Sinn, dass Eltern ihre Wortwahl überprüfen. Zum Beispiel führt die vorwurfsvolle Formulierung: „Ich habe dir schon 100mal gesagt...“ in der Regel nicht zum ersehnten Ziel, dass das Kind seine logopädischen Übungen durchführt.

ISA: Frau Wonneberger, wie wirken sich Rückenprobleme auf die Kommunikation aus?
C. W.: Schmerzen können das Lebensgefühl beeinträchtigen und damit auch die Kommunikation beeinflussen. Viele Menschen mit Rückenschmerzen haben Probleme mit ihrer Zentrierung. In seine Mitte zu finden ist das A und O in der Physiotherapie. Wer aus seiner Mitte heraus lebt, nimmt die eigenen Bedürfnisse und Grenzen wahr und kann diese klar äußern.

ISA: Wie vermitteln Sie Ihren Patienten den Weg zur Mitte?
C. W.: Das Spüren ist die Basis für die Behandlung. Dabei geht es um Authentizität, wahrzunehmen und anzunehmen, was ist. Von da aus geht es in jeder Sitzung Schritt für Schritt weiter. Ist die Bewegung durch das Spüren integriert, kann der Patient sich in der neuen Ordnung wohlfühlen. Er traut wieder seinem Gespür, wird mutig und kompetent, sich mit Leichtigkeit zu bewegen.

ISA: Kann jeder Mensch in seine Mitte finden?
C. W.: Das ist relativ: `Die´ aufrechte Haltung gibt es nicht. Jüngere Patienten kommen meist leichter ins Lot als ältere Patienten mit Strukturen, die sich seit Jahren eingespielt haben. Hier gilt es, die Grenzen des Machbaren zu akzeptieren. Achtsam vorgehen heißt hier: Was nimmt der Patient wahr? Wie geht er mit sich um? Wie weit macht es Sinn einzugreifen? Welche Bewegung entspricht der Person, womit kommt sie besser zurecht?

ISA: Frau Morfis, was bedeutet achtsame Kommunikation in der Mitarbeiterführung?
M. M.: In der Supervision ist es mir so wie in der Therapie wichtig, die Kernbotschaft hinter den Worten zu verstehen. Zum Beispiel kann dem Wunsch eines jungen Mitarbeiters, einen Schlaganfall-Patienten an einen Kollegen zu vermitteln, die Angst zugrunde liegen, mit dem plötzlichen Tod des Patienten konfrontiert zu werden. Mit unserem Eigenanspruch als Therapeuten, unsere Gefühle zu klären, schaffen wir eine gelassene Atmosphäre, in der Patienten sich wohlfühlen.

ISA: Frau Wonneberger, was ist anders, wenn man in seine Mitte gefunden hat?
C. W.: Viele Patienten fühlen sich locker, ausgeglichen und heiter. Sie lassen sich weniger leicht ablenken, nehmen selbstbewusst ihren Raum ein und werden von anderen wahrgenommen. Sie sind aufmerksam und können ihren Gesprächspartner deutlicher wahrnehmen. So fallen viele Missverständnisse weg und es werden mehr Brücken im Miteinander gebaut.

ISA: Frau Morfis, wie kann man lernen, achtsam zu kommunizieren?
M. M.: Es ist wichtig, sich selbst mit seinen Gefühlen zu akzeptieren und dabei die eigenen Grenzen sowie die des anderen anzuerkennen. Auf dem Weg dorthin begleite ich Menschen gerne auch als Lebensberaterin.

 
   

So können Ihre Gespräche harmonisch verlaufen:

  • Atmen Sie vor dem Gespräch bewusst tief durch.
  • Fragen Sie nach und finden Sie heraus, ob Sie Ihren Gesprächspartner richtig verstanden haben.
  • Spüren Sie in sich hinein, ob Sie im Gleichgewicht sind: Trauen Sie sich auch mal, ein Gespräch auf einen günstigeren Zeitpunkt zu vertagen.
Maria Haenel, Leiterin des Bereichs Ergotherapie
 
     
   

   Weitere Termine

Weitere Termine

Meditativer Abend mit Bettina Theisel am 29.2.2012

Ob Frieden in der Familie, auf der Arbeit oder in der Schule: Der Frieden im Außen kann durch den inneren Frieden gestärkt werden. Bettina Theisel, Ergotherapeutin im Gesundheitszentrum und Lebensberaterin, wird den Meditativen Abend mit Gesprächen, ausgewählten Texten und einer meditativen Fantasiereise zum inneren Ort des Friedens anleiten. (ISA)

Wann: Mittwoch, 29.02.2012, 19:30 Uhr
Teilnahmegebühr: 10,00 Euro (Privatzahlerbasis)
Anmeldefrist: Mitwoch, 29.02.2012

 
     
   

   Frage des Monats

Was bedeutet „Compliance“ im medizinisch-therapeutischen Kontext?

 
     
       
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