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>>> Den Klang der Freude entdecken

>>> Erfolgsfaktor Wertschätzung

>>> Meditativer Abend

>>> Was ist ein „Fernsinn“?

 
       
  








 

Singen ist Nahrung
für die Seele.

 

   Unser Veranstaltungstipp

Den Klang der Freude entdecken

Singen ist Nahrung für die Seele.

Workhop „Healing Singing“ mit Maria Haenel am 01.04.

Wer seine Stimme neu entdecken und seine Wahrnehmung schulen möchte, kann beim Workshop „Healing Singing“ mit Maria Haenel, Leiterin des Bereichs Ergotherapie und Lebensberaterin, seinen persönlichen Stimmklang mit allen Sinnen erleben. Auch ohne musikalische Vorbildung kann man vom Workshop profitieren: „Healing Singing“ (nach Callista Janzing) ist eine erprobte Methode, das Wohlbefinden und die persönliche Entwicklung zu fördern. Die Qualität des Stimmklangs ist klingendes Feed Back. (ISA)

 
 



 

 

„Jeder hat seinen persönlichen Zugang zum Klang.“ Maria Haenel

 

Wer sehnt sich nicht nach erfüllten Beziehungen sowie nach Gelassenheit und Freude im Alltag. Die eigene Stimme spielt bei der Erfüllung dieser Herzenswünsche eine nicht zu unterschätzende Rolle: Beim Workshop „Healing Singing“ am 1. April mit Maria Haenel können Interessenten entdecken, wie sie sich mithilfe der Schwingungen ihres persönlichen Stimmklangs verwöhnen und wohler fühlen können.

Healing Singing ist eine Methode nach Callista Janzing, die Persönlichkeitsentwicklung mittels Stimme zu fördern. Maria Haenel, Leiterin des Bereichs Ergotherapie und Ganzheitliche Lebensberaterin, berichtet über die wohltuenden Auswirkungen von Healing Singing: „Der Klang der Stimme kann so harmonisch fließen wie ein Fluss in der Natur. Öffnet man sich für dieses Fließen, entstehen sehr schöne Frequenzen in der Stimme.“

Einer wohlklingenden Stimme schenken Zuhörer gerne ihre Aufmerksamkeit und Botschaften kommen leichter an. Auch Teilnehmer ohne musikalisches Talent oder gesangliche Vorbildung sind herzlich zu den leichten Klang- und Wahrnehmungsübungen eingeladen: „Es gibt kein Richtig oder Falsch“, so Maria Haenel, „jeder hat seinen persönlichen Zugang zu seinem Klang, der eine hört ihn, der andere schmeckt ihn, der nächste sieht Farben, alles ist möglich und stimmig.“

Wer sich auf das Abenteuer einlässt, aus der Anspannung des Schön-Singen-Wollens in ein entspanntes Loslassen und Hinhören zu wechseln, eröffnet sich vielfältige Möglichkeiten der Selbsterfahrung: „Viele Teilnehmer nehmen sich zum Beispiel bewusster wahr“, beobachtet Maria Haenel, „sie entdecken ihre innere Freiheit und Gelassenheit, da sie mit Healing Singing ihre Freude und Zufriedenheit selbst nähren können.“ (ISA)

 
    Wann: Sonntag, 1. April 2012, 15:00 – 17:30 Uhr
Teilnahmegebühr: 75,00 Euro (Privatzahlerbasis)
Anmeldefrist: Mittwoch, 28. März 2012
 
   
 
 
     
  








 

Der Blick auf die Stärken schenkt Halt und Mut.

 

   Aus der Praxis

Erfolgsfaktor Wertschätzung

Der Blick auf die Stärken schenkt Halt und Mut.

Patienten, die sich akzeptiert fühlen, trauen sich mehr zu

Viele Menschen mit Therapiebedarf leiden unter einem unsicheren Selbstbewusstsein, unter Hemmungen und Ängsten. Im Interview mit Ergotherapeutin Maria Haenel und Sprachtherapeutin Marion Morfis hat Redakteurin Irisa S. Abouzari erfahren, dass Lernblockaden und sogar die Hemmung des Sprachflusses beim Stottern wieder in Fluss kommen können, wenn der Therapeut statt des Störungsbildes die Stärken des Patienten betont: Im Klima der Wertschätzung schmelzen viele Blockaden einfach dahin. (ISA)

 


 

 



 

 



 

 

Stottern oder freies Reden? Auch der Zuhörer ist beteiligt.











 

Freude spornt das Gehirn oft zu Höhenflügn an.

 

ISA: Frau Haenel, wie unterstützen Sie Kinder mit Lernproblemen?
M. H.: Jedes Kind hat Stärken und Schwächen, zum Beispiel kann ein Kind gut zeichnen und weniger gut rechnen. Wenn ein Kind merkt, dass es im Vergleich mit anderen Kindern etwas langsamer ist, und dann noch der Erwartungsdruck der Erwachsenen dazu kommt, kann es eine Hemmung aufbauen und zum Beispiel aufhören zu üben und ein unsicheres Selbstbewusstsein oder Ängste entwickeln.

ISA: Wie lösen Sie diese Ängste auf, damit das Kind wieder übt?
M. H.: Ich zeige dem Kind meine Wertschätzung und achte auf meine Sprache. Zum Beispiel tragen viele Bezeichnungen für Diagnosen meiner Auffassung nach psychologisch gesehen zur Verfestigung des Problems bei: Wenn ein Kind, dem es nicht so leicht fällt, mit Zahlen und Mengen umzugehen, erfährt, dass es eine sogenannte Dyskalkulie hat, kann dieser medizinische Fachbegriff wie eine unveränderliche Zuschreibung wirken.

ISA: Frau Morfis, zeigen Patienten auch in Ihrem Praxisalltag Hemmungen?
M. M.: Viele stotternde oder polternde Patienten entwickeln ihre Hemmung im Sprachfluss nur in bestimmten sozialen Situationen. So kann ein Kind, das zuhause flüssig spricht, in einer Prüfungssituation anfangen zu stottern. Man hat herausgefunden, dass auch der Zuhörer das Störungsbild mit hervorrufen kann: Indem er ausstrahlt, dass er den Sprecher mit dem gehemmten Sprachfluss für `sprachbehindert´ hält, `behindert´ er ihn mitunter aktiv.

ISA: Frau Haenel, wie ebnen Sie Kindern den Weg zum leichteren Lernen?
M. H.: Ich finde die Stärken des Kindes heraus. Wenn es einem Kind nicht leicht fällt, mit Zahlen und Mengen umzugehen, bette ich die Rechenaufgaben in Tätigkeiten ein, die ihm leicht fallen, zum Beispiel kann es dann hier mit viel Farbe malen. Ein Kind, das sich sicher fühlt, öffnet sich eher für Herausforderungen und traut sich bald von selbst, den nächsten Schritt alleine zu wagen.

ISA: Welche Rolle spielt die Freude im Therapieerfolg?
M. H.: Oft empfinden Patienten eine Handlung plötzlich als einfach, sobald sie in Freude ausgeführt wird. Deshalb gestalte ich das therapeutische Spiel bei einem Kind so, dass es Freude an der Therapie hat. Zum Beispiel kann es Zahlen oder das Ergebnis von 3 plus 4 auf dem Trampolin hüpfen. Dabei sind Fehler erlaubt. So kann das nötige Vertrauen entstehen, damit das Kind den Mut entwickelt, regelmäßig zu üben.

ISA: Frau Morfis, was ist Ihr Ansatz beim Abbau von Sprachhemmungen?
M. M.: Ich vermittele dem Patienten, dass ich ihn annehme mit seiner individuellen Art zu kommunizieren, auch nonverbale Ausdrucksformen wie Gestik und Mimik sind `erlaubt´. Denn schließlich ist die Botschaft, die mein Gegenüber mir vermitteln möchte, das, worum es geht. So löst sich oft die innere Spannung auf, der Patient kann seine Gedanken besser strukturieren und die Sprache beginnt wieder zu fließen.

ISA: Ist ein gehemmter Sprachfluss ausschließlich durch psychologische Unterstützung therapierbar?
M. M.: Unser Ansatz berücksichtigt stets den ganzen Menschen. Innerhalb dieses Rahmens erlernen unsere Patienten gezielte Sprech- und Atemtechniken. Sehr erfolgreich nutzen wir auch eine computergestützte Feed Back-Methode, die dem Patienten ermöglicht, den Klang seiner Stimme und damit auch seine Therapiefortschritte gleichzeitig zu hören und zu sehen. Zusätzlich bieten wir im Gesundheitszentrum auf Privatzahlerbasis an, persönliche Konflikte in Einzelberatungen oder bei einer systemischen Aufstellung zu klären.

ISA: Frau Haenel, arbeiten Sie auch interdisziplinär zusammen?
M. H.: Wir ergänzen uns gut in unseren Disziplinen Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie, die von Grobmotorik über Feinmotorik bis zur Sprache verschiedene kindliche Entwicklungsstadien abdecken. Viele Eltern, Lehrer und Erzieher schätzen unser weites Angebotsspektrum: Wenn sie sich über eine ergänzende Therapie informieren möchten, brauchen sie bei uns einfach nur über den Flur zu gehen.

 
   

So stärken Sie das Selbstvertrauen Ihres Kindes:

  • Üben Sie sich in Achtsamkeit und Geduld, wenn Sie mit Ihrem Kind sprechen.
  • Finden Sie in der Kommunikation mit Ihrem Kind heraus, was es wirklich bewegt.
  • Nehmen Sie Ihr Kind lieber einmal mehr in den Arm, als immer `korrekt´ konsequent zu sein.
Celina Wonneberger, Leiterin des Bereichs Physiotherapie
 
     
   

   Weitere Termine

Weitere Termine

Meditativer Abend mit Bettina Theisel am 28.3.2012

Ob Frieden in der Familie, auf der Arbeit oder in der Schule: Der Frieden im Außen kann durch den inneren Frieden gestärkt werden. Bettina Theisel, Ergotherapeutin im Gesundheitszentrum und Lebensberaterin, wird den Meditativen Abend mit Gesprächen, ausgewählten Texten und einer meditativen Fantasiereise zum inneren Ort des Friedens anleiten. (ISA)

Wann: Mittwoch, 28.03.2012, 19:30 Uhr (ca. 1 Stunde)
Teilnahmegebühr: 10,00 Euro (Privatzahlerbasis)
Anmeldefrist: Mitwoch, 28.03.2012

 
     
   

   Frage des Monats

Was ist ein „Fernsinn“?

 
     
       
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