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>>> Workshop „Selbst-Bewusst-Bewegen“

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>>> Was bedeutet Ganganalyse?

 
       
  









 

Bewusst hinspüren: Der Körper ist ein dankbarer Partner.

 

   Unser Veranstaltungstipp

Die Kunst, sich im Körper wohlzufühlen

Bewusst hinspüren: Der Körper ist ein dankbarer Partner.

Workshop „Selbst-Bewusst-Bewegen“ mit Celina Wonneberger

Unser Körper bietet einen Schatz an Erkenntnissen. Um diese zu erfahren, ist es sinnvoll hinzuspüren. In unserer schnelllebigen und zivilisierten Welt ist das Spüren der eigenen Bewegungsmöglichkeiten und -grenzen vielen Menschen verlorengegangen. Im Workshop mit Physiotherapeutin und Lebensberaterin Celina Wonneberger können Teilnehmer erkennen, wie sie sich mit ihren Bewegungen spüren und wohler fühlen können. (ISA)

 
 




 

 

„Es gibt keine `ideale´ Bewegung.“
Celina Wonneberger

 

Ob interessierter Laie, Mitarbeiter in einem klassischen Bürojob oder in einem bewegungsintensiven Beruf, im Einführungs-Workshop „Selbst-Bewusst Bewegen Basis 1“ mit Celina Wonneberger kann jeder Teilnehmer wichtige Grundlagen von Bewegungsabläufen kennenlernen: „Ich unterstütze meine Teilnehmer dabei, achtungsvoll mit ihrem Körper umzugehen, zu ihrem natürlichen Körpergefühl zu finden und eine Einstellung zu ihrem Körper zu finden, die ein Wohlfühlen zulässt “, erklärt die leitende Physiotherapeutin im Gesundheitszentrum.

Um mehr Leichtigkeit in den eigenen Bewegungen zu erleben, heißt es nach Celina Wonnebergers Erfahrung oft, ins Spüren zu gehen und sich von Annahmen über die `ideale´ Bewegung zu verabschieden. Mit leicht zu lernenden Übungen, manche in Anlehnung an Feldenkrais, Yoga und Progressive Muskelentspannung, vermittelt sie ihren Teilnehmern nützliches Handwerkszeug für förderliche Bewegungsabläufe, zum Beispiel das Wechselspiel zwischen An- und Entspannung, die bewusste Aufrichtung des Körpers sowie die Annahme der eigenen Bewegungsmöglichkeiten und -grenzen.

Wer sich in seinem Körper wohlfühlt, strahlt dies auch aus: „Selbstbewusstsein ist oft ein Endprodukt“, beobachtet Celina Wonneberger, „es entsteht und wächst zum Beispiel mit der Einstellung, sich selbst stärken zu wollen, den eigenen Körper als Partner anzuerkennen und die Dinge auch mal geschehen zu lassen, anstatt alles mit Kraft zu `machen´“.

Wer noch mehr über `Selbst-Bewusstes Bewegen´ erfahren möchte, kann den wöchentlichen Kurs besuchen (siehe Rubrik Weitere Termine). Auch ein Aufbau-Workshop später im Jahr bietet die Gelegenheit, das Erlernte zu vertiefen.

Menschen, die sich mit persönlichen Lebensthemen beschäftigen, sind Celina Wonneberger ebenfalls bei ihren Workshops und Kursen willkommen. Denn die Physiotherapeutin ist auch qualifizierte Ganzheitliche Lebensberaterin. (ISA)

 
    Wann: 5. Mai, 16:30 – 19:30 Uhr
Teilnahmegebühr: 90,00 Euro (Privatzahlerbasis, Anzahlung: 10,00 Euro)
Anmeldefrist: 2. Mai 2012

Bitte Socken und bequeme Kleidung mitbringen.
 
   
 
 
     
  









 

Mit der Bewegungsfreude gedeiht das Selbstbewusstsein.

 

   Aus der Praxis

Motorik: Impulse für Körper, Geist und Seele

Mit der Bewegungsfreude gedeiht das Selbstbewusstsein.

Wie Bewegung das Selbstbewusstsein stärken kann

Unsere Bewegungen, Gefühle und Gedanken stehen miteinander in Verbindung. Im Interview mit Physiotherapeutin Celina Wonneberger und Ergotherapeutin Maria Haenel erfuhr Redakteurin Irisa S. Abouzari, dass sich die Körperwahrnehmung auch förderlich auf unser Denken und Verhalten auswirken kann: Erwachsene, die sich auf ihren Körper besinnen, sind oft selbstbewusst und flexibel, Kinder bewegen sich oft sicher, sind spielfreudig und können sich leichter konzentrieren. (ISA)

 







 

 

Der Weg zur Bewegungsfreude geht über das Spüren.












 

Kinder wissen oft intuitiv, welche Übung ihnen guttut.

 

ISA: Frau Wonneberger, viele Ihrer Patienten haben Schmerzen. Was ist Ihr Therapieansatz?
C. W.: Mit meinem Konzept `Selbst-Bewusst Bewegen´ begleite ich meine Patienten in einem behutsamen Prozess dahin, die eigenen Bewegungen spielerisch zu erkunden, sie zum Beispiel für sich neu zu entdecken oder sich an eine Bewegung wieder zu erinnern. Legen wir die Aufmerksamkeit auf die Möglichkeiten der eigenen Bewegungen und wird der Patient Schritt für Schritt stabil, kann er den Schmerz nach und nach gehen lassen.

ISA: Das hört sich nach einem längeren Prozess an...
C. W.: Am Beginn einer Behandlung kümmere ich mich um das akute Problem. Oft wird dann im Verlauf deutlich, dass die Beschwerden mit einer bestimmten Einstellung oder Gewohnheit in Verbindung stehen. Dann macht es Sinn, danach zu schauen, damit die Beschwerde nicht wiederkommt. Die Menschen, die möchten, begleite ich in dem Prozess, Gewohnheiten loszulassen, die zu dem Problem geführt haben.

ISA: Frau Haenel, haben Kinder, die wegen motorischen Problemen zu Ihnen in die Ergotherapie kommen, auch Schwierigkeiten im sozialen Alltag?
M. H.: Ja, Kinder, die nicht wissen, wo sie ihre Arme und Beine hinsetzen sollen, um eine Sprossenwand hochzuklettern, fühlen sich oft unsicher, meiden die Bewegung und beteiligen sich weniger am Spiel mit anderen Kindern. Manche Kinder kommen nicht zur Ruhe, ihre Bewegungen sind fahrig; sie ecken bei anderen Kindern an und haben Konzentrationsprobleme.

ISA: Wie kann Ergotherapie diese Kinder unterstützen?
M. H.: Wesentlich ist, dass die Kinder ihren Körper spüren. Oft brauchen sie eine Stärkung des Gleichgewichtssinns, der Bewegungsplanung und der Körpereigenwahrnehmung. Ich gestalte die Therapie möglichst spielerisch: Beim `Pizza-Spiel´ belege ich das Kind zum Beispiel mit Sandsäckchen, damit es mit dem Druck von außen seinen Körper wahrnimmt. Faszinierend finde ich dabei, dass viele Kinder intuitiv wissen, welche Übung ihnen guttut und wann sie sie nicht mehr brauchen.

ISA: Frau Wonneberger, was beinhaltet Ihr Konzept `Selbst-Bewusst Bewegen´?
C. W.: Wer seine Bewegung wieder bewusst spürt oder sie neu für sich entdeckt und die Sprache des eigenen Körpers versteht, kann sich mehr und mehr selbst helfen. Das Ziel ist, sich in und mit seinem Körper wohlzufühlen. Sinnvoll ist, die neu erlernten Bewegungen in den Alltag zu integrieren. Dazu ist es nötig, regelmäßig zu üben und so für seinen Gesundungsprozess Verantwortung zu übernehmen.

ISA: Wie kann so ein Weg aus der Verspannung heraus konkret aussehen?
C. W.: Meine Therapie ist ein Achtsamkeitstraining, bei dem meine Patienten lernen, eine Bewegung so auszuführen, dass sie fließend wird. Dabei vermittele ich ihnen den Weg der kleinen Schritte, der oft eher zum Ziel führt, als an Idealen festzuhalten. Es geht darum, Grenzen der Bewegung zu achten, die Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was möglich ist, und diese Möglichkeiten im Laufe des Trainings immer wieder neu einzuschätzen. Diese wache Flexibilität kann zur Bewegungsfreude und darüber hinaus auch zu einem neuen, authentischen Selbstbewusstsein führen.

ISA: Frau Haenel, ändern Kinder, die ihren Körper spüren, ihr Verhalten?
M. H.: Ja, Kinder, die sich spüren, fühlen sich oft wohl in ihrer Haut, sie bewegen sich sicher und sind selbstbewusst. Viele beginnen, häufiger mit anderen Kindern zu spielen. Wenn ein ehemaliger `Zappelphilipp´ endlich in der Schule stillsitzen und deshalb besser aufpassen kann, übt er sein Trainingsprogramm in der Regel freiwillig und regelmäßig und entwickelt eine gesunde Disziplin.

ISA: Frau Wonneberger, wer lernen will, sich bewusster zu bewegen, kann auch zu Ihnen kommen, wenn kein Therapiebedarf besteht...
C. W.: Ja, als Lebensberaterin biete ich auch Workshops, Kurse und Einzelberatungen für Menschen ohne Diagnose an. Im aktuellen Workshop und dem bald beginnenden Kurs, die in dieser Newsletter-Ausgabe angekündigt sind, vermittele ich meinen Teilnehmern Grundlagen der Bewegung und das `Handwerkszeug´, sich selbst zu helfen: „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.“

 
   

So verleihen Sie Ihrer Stimme Körper:

  • Verschaffen Sie sich einen stabilen Stand und lockere Schultern.
  • Lassen Sie den Atem fließen.
  • Heben Sie Wesentliches durch Betonung hervor.
Marion Morfis, Leiterin des Bereichs Logopädie
 
     
   

   Weitere Termine

Weitere Termine

Kurs „Selbst-Bewusst Bewegen“ mit Celina Wonneberger

Wer seine Freude an der Bewegung bewusst stärken möchte, ist beim wöchentlichen Kurs mit Celina Wonneberger ab 11. Mai goldrichtig: Die leitende Physiotherapeutin im Gesundheitszentrum vermittelt ihren Teilnehmern Basiselemente von Bewegung; auch die Schulung der Wahrnehmung eigener Bewegungsgewohnheiten, -grenzen und -möglichkeiten steht auf dem Programm. Der Kurs ist offen, Interessenten können auch später einsteigen, eine regelmäßige Teilnahme ist nicht erforderlich. (ISA)

Wann: ab 11. Mai freitags, 19:45 Uhr (45 Min.)
Teilnahmegebühr: 15,00 Euro pro Abend  (Privatzahlerbasis)
Anmeldefrist: um Anmeldung wird gebeten

 

Meditativer Abend mit Bettina Theisel am 28.3.2012

Ob Frieden in der Familie, auf der Arbeit oder in der Schule: Der Frieden im Außen kann durch den inneren Frieden gestärkt werden. Bettina Theisel, Ergotherapeutin im Gesundheitszentrum und Lebensberaterin, wird den Meditativen Abend mit Gesprächen, ausgewählten Texten und einer meditativen Fantasiereise zum inneren Ort des Friedens anleiten. (ISA)

Wann: Mittwoch, 25.04.2012, 19:30 Uhr (ca. 1 Stunde)
Teilnahmegebühr: 10,00 Euro (Privatzahlerbasis)
Anmeldefrist: Mitwoch, 25.04.2012

 
     
   

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